Wie´s gut von der Hand geht.

In manchen Kindergärten bekommt in den Waschräumen aus hygienischen Gründen jedes Kind einen Haken mit eigenem Handtuch zugewiesen. In Bereichen mit größerem Publikumsverkehr, wie etwa in der Gastronomie wäre das schlicht unmöglich. In Bürogebäuden wäre es immerhin ein spaßiger Anblick, wenn man sich beispielsweise die Toilette neben dem Kabinettssaal im Kanzleramt vorstellt, mit 16 Haken und Schildchen für Angela, Philipp, Guido, Wolfgang, Ursula, Thomas, Ilse …

Dabei macht die Trennung von Handtüchern prinzipiell schon Sinn, denn Gemeinschaftshandtücher auf gemeinsam genutzten Toiletten sind ein wahrer Traum für Krankheitserreger. Unsere Hände bieten immerhin das perfekte Biotop für Tausende Arten von Bakterien, die müssen ja irgendwie weiter gegeben werden. Und wie ein solches Handtuch unter dem Mikroskop aussieht will man wohl gar nicht genau wissen. Aber man kann es erahnen.

Papiertücher aus einem Handtuchspender sind unter hygienischen Aspekten eine bessere Lösung, die in manchen Bereichen sicher ihre Berechtigung hat. Allerdings nicht unbedingt aus ökologischer Sicht. Denn über den Abfall freut sich allenfalls die Mülltonne, sicher aber nicht die Reinigungskraft, die den Behälter leert und zumeist auch Papierreste vom Boden auflesen muss.

Zudem fühlt sich Papier auf der feuchten Hand nicht ganz so kuschelig an. Es hat wohl schon seinen Sinn, dass wir zuhause Stoffhandtücher und nicht Papier benutzen. Stoff ist einfach angenehmer und effektiver. Bleibt also nur das Problem mit der Hygiene und der Übertragung von Keimen.

Stoffhandtuchspender

Aber dafür es gibt Handtuchspender mit Stoffhandtüchern. Diese bescheren jedem ein stets hygienisch reines Handtuch und bieten den Händen dabei den Komfort von saugfähigem Stoff auf der Haut. In regelmäßigen Intervallen wird die Handtuchrolle ausgetauscht und professionell gereinigt. Somit entsteht kein Abfall und der Waschraum sieht sauber und gepflegt aus. Darauf legt sicher auch die Kanzlerin wert. Es könnten ja mal Gäste kommen…