Schuhe aus oder Füße abtreten

In Schweden, wo der Winter lang und kalt ist, gehört es zum guten Ton, die Schuhe auszuziehen, bevor man eine Wohnung betritt. Auch hier in Deutschland lässt manch einer die nassen Stiefel lieber vor der Tür stehen als den Dreck im Haus zu verteilen. Im privaten Umfeld ist das gut möglich, in öffentlich zugänglichen Gebäuden schwer durchzusetzen.

Obwohl, vielleicht käme es auf einen Versuch an. Man stelle sich vor, dass die Security an der Eingangstür einer Bank jeden Kunden zunächst darauf hinweist, sich doch bitte seines Schuhwerks zu entledigen, um den Fußboden zu schonen. Oder die große Drehtür eines Kaufhauses den Kunden erst passieren lässt, wenn er seine Treter draußen in dem großen Regal geparkt hat. Sowohl Bank als auch Kaufhaus hätten möglicherweise erstaunlich saubere Geschäftsräume – aber wohl kaum noch Kunden darin.

Schmutzfangmatte im Eingangsbereich

Aus gutem Grund setzen Unternehmen darum in Bereichen mit großer Kundenfrequenz auf große industriekonforme Schmutzfangmatten. Damit lässt sich der Schmutz immerhin zu über 80% bereits im Eingangsbereich festhalten. Durch regelmäßigen Austausch und professionelle Reinigung der benutzten Fußmatten werden Geschäftsräume dauerhaft geschont und die Reinigungskosten gesenkt.

Die Funktion von solchen Schmutzfangmatten ist natürlich die eines ordinären Fußabtreters. Aber sie müssen noch lange nicht so aussehen. Die Matten sind in verschiedenen Farben, mit Dekor oder als Werbematte mit Aufdruck erhältlich. Damit können sie auch relativ dezent in den jeweiligen Räumlichkeiten platziert werden.

Und noch einen echten Vorteil bieten die Matten gegenüber der Option, Besucher die Schuhe ausziehen zu lassen. Der Mattenflor ist selbst bei Nässe stets geruchsneutral – ein Hygiene-Faktor, der bei Socken nicht immer zuverlässig vorausgesetzt werden kann…