Archiv des Autors: Lutz Kiefer

Eine kleine Spende …

Seifenspender

Spenden für gemeinnützige Organisationen sind prinzipiell eine feine Sache. Sie helfen und verleihen den Spendern das Gefühl, geholfen zu haben. Oft gibt es bei einem solchen Spenden-Engagement aber auch zweifelnde Fragen und Unsicherheit.
1. Wo wird eine Spende wirklich dringend gebraucht?
2. Was wäre eine angemessene Summe?
3. Wie viel davon kommt dem Zweck zugute?
4. Was bewirkt die Spende?

Fragen über Fragen – und ein Seifenspender hat auf alle eine Antwort und lässt keine Zweifel aufkommen.

  1. Die Seifenspende wird in allen Waschräumen benötigt, die von mehreren Menschen genutzt werden. Dort ist sie sogar unerlässlich, denn ob im Bürogebäude, in der Gastronomie oder in Kliniken, saubere Hände sind überall ein Muss. Und die hygienischen Vorteile gegenüber einem Stück Kernseife für alle liegen buchstäblich auf der Hand.
  2. Der Seifenspender gibt immer die richtige Menge, er geizt nicht und ist nicht verschwenderisch. Ob Seifenschaum, zu Neudeutsch Foam, oder Flüssigseife, mit eingestellter Portionierung wird stets die Menge freigegeben, die für eine gründliche Reinigung notwendig ist. Nicht mehr und nicht weniger.
  3. Die gesamte Portion des Seifenspenders kommt dem Empfänger in vollem Umfang und ohne jegliche Abzüge zugute. Und noch darüber hinaus, denn der Spender tropft nicht nach und hält somit Waschbecken und Fußböden sauber, wovon wiederum die Reinigungskräfte profitieren.
  4. Bei einem Seifenspender kann man wahrhaftig von einer milden Gabe sprechen. Die Lotion aus den Spendern reinigt, pflegt und schützt die Hände und sorgt damit für angemessene Hygiene, überall dort wo mehrere Menschen sich begegnen.

Seifenspender02

Wer jemals mit einer Geld- oder Sachspende einen gemeinnützigen Zweck unterstützt hat, der kennt die Erfahrung, etwas gegeben zu haben. Wer einen Seifenspender benutzt, der macht die Erfahrung, etwas zu bekommen. Und eines ist sicher: Beides ist ein sehr angenehmes Gefühl.

Wie´s gut von der Hand geht.

In manchen Kindergärten bekommt in den Waschräumen aus hygienischen Gründen jedes Kind einen Haken mit eigenem Handtuch zugewiesen. In Bereichen mit größerem Publikumsverkehr, wie etwa in der Gastronomie wäre das schlicht unmöglich. In Bürogebäuden wäre es immerhin ein spaßiger Anblick, wenn man sich beispielsweise die Toilette neben dem Kabinettssaal im Kanzleramt vorstellt, mit 16 Haken und Schildchen für Angela, Philipp, Guido, Wolfgang, Ursula, Thomas, Ilse …

Dabei macht die Trennung von Handtüchern prinzipiell schon Sinn, denn Gemeinschaftshandtücher auf gemeinsam genutzten Toiletten sind ein wahrer Traum für Krankheitserreger. Unsere Hände bieten immerhin das perfekte Biotop für Tausende Arten von Bakterien, die müssen ja irgendwie weiter gegeben werden. Und wie ein solches Handtuch unter dem Mikroskop aussieht will man wohl gar nicht genau wissen. Aber man kann es erahnen.

Papiertücher aus einem Handtuchspender sind unter hygienischen Aspekten eine bessere Lösung, die in manchen Bereichen sicher ihre Berechtigung hat. Allerdings nicht unbedingt aus ökologischer Sicht. Denn über den Abfall freut sich allenfalls die Mülltonne, sicher aber nicht die Reinigungskraft, die den Behälter leert und zumeist auch Papierreste vom Boden auflesen muss.

Zudem fühlt sich Papier auf der feuchten Hand nicht ganz so kuschelig an. Es hat wohl schon seinen Sinn, dass wir zuhause Stoffhandtücher und nicht Papier benutzen. Stoff ist einfach angenehmer und effektiver. Bleibt also nur das Problem mit der Hygiene und der Übertragung von Keimen.

Stoffhandtuchspender

Aber dafür es gibt Handtuchspender mit Stoffhandtüchern. Diese bescheren jedem ein stets hygienisch reines Handtuch und bieten den Händen dabei den Komfort von saugfähigem Stoff auf der Haut. In regelmäßigen Intervallen wird die Handtuchrolle ausgetauscht und professionell gereinigt. Somit entsteht kein Abfall und der Waschraum sieht sauber und gepflegt aus. Darauf legt sicher auch die Kanzlerin wert. Es könnten ja mal Gäste kommen…

Schuhe aus oder Füße abtreten

In Schweden, wo der Winter lang und kalt ist, gehört es zum guten Ton, die Schuhe auszuziehen, bevor man eine Wohnung betritt. Auch hier in Deutschland lässt manch einer die nassen Stiefel lieber vor der Tür stehen als den Dreck im Haus zu verteilen. Im privaten Umfeld ist das gut möglich, in öffentlich zugänglichen Gebäuden schwer durchzusetzen.

Obwohl, vielleicht käme es auf einen Versuch an. Man stelle sich vor, dass die Security an der Eingangstür einer Bank jeden Kunden zunächst darauf hinweist, sich doch bitte seines Schuhwerks zu entledigen, um den Fußboden zu schonen. Oder die große Drehtür eines Kaufhauses den Kunden erst passieren lässt, wenn er seine Treter draußen in dem großen Regal geparkt hat. Sowohl Bank als auch Kaufhaus hätten möglicherweise erstaunlich saubere Geschäftsräume – aber wohl kaum noch Kunden darin.

Schmutzfangmatte im Eingangsbereich

Aus gutem Grund setzen Unternehmen darum in Bereichen mit großer Kundenfrequenz auf große industriekonforme Schmutzfangmatten. Damit lässt sich der Schmutz immerhin zu über 80% bereits im Eingangsbereich festhalten. Durch regelmäßigen Austausch und professionelle Reinigung der benutzten Fußmatten werden Geschäftsräume dauerhaft geschont und die Reinigungskosten gesenkt.

Die Funktion von solchen Schmutzfangmatten ist natürlich die eines ordinären Fußabtreters. Aber sie müssen noch lange nicht so aussehen. Die Matten sind in verschiedenen Farben, mit Dekor oder als Werbematte mit Aufdruck erhältlich. Damit können sie auch relativ dezent in den jeweiligen Räumlichkeiten platziert werden.

Und noch einen echten Vorteil bieten die Matten gegenüber der Option, Besucher die Schuhe ausziehen zu lassen. Der Mattenflor ist selbst bei Nässe stets geruchsneutral – ein Hygiene-Faktor, der bei Socken nicht immer zuverlässig vorausgesetzt werden kann…